So finanziert sich
der Krisendienst

Der Krisendienst Psychiatrie ist ein Projekt des Bezirks Oberbayern, der auch die Kosten trägt. So ist neben dem Betrieb der Leitstelle auch der Aufwand für die Beratungen am Krisentelefon abgedeckt. Darüber hinaus finanziert der Bezirk Oberbayern die ambulanten Beratungstermine in den Sozialpsychiatrischen Diensten sowie die Bereitstellung der mobilen aufsuchenden Teams in den vier Versorgungsregionen. Auch für diese Leistungen entstehen den ratsuchenden Menschen keine Kosten.

Der Krisendienst Psychiatrie vermittelt, falls erforderlich, Menschen in akuten seelischen Krisen auch in ärztlich-psychiatrische Behandlung. Darunter fallen beispielsweise Termine in Psychiatrischen Institutsambulanzen oder ein stationärer Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik. Diese Leistungen rechnen Ambulanz und Klinik direkt mit der Krankenkasse der hilfesuchenden Person ab.

Übrigens: Das Engagement für den Krisendienst Psychiatrie erfolgt über den gesetzlichen Auftrag des Bezirks Oberbayern hinaus als freiwillige Aufgabe. Als überörtlicher Sozialhilfeträger übernimmt der Bezirk damit eine aktive Rolle für eine verbesserte Versorgung von Menschen mit seelischen Erkrankungen.

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